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  Hallo Besucher,

ein Spruch aus der Klamottenkiste männlicher Anbaggersprüche ist ja:
Soll ich dir mal meine Plattensammlung zeigen? Noch viel früher zeigte man seine Briefmarken. Heute würde beides kaum zum gewünschten Erfolg führen. Kein Grund zur Verzweiflung! Auch heute kann Ihre "Plattensammlung" in Angelegenheiten amouröser Anbahnung beste Dienste leisten! Selbst, wenn sich die Songs nur noch als MP3 auf Ihrem iPod tummeln. Wie das ganz einfach geht, zeigen wir Ihnen im letzten Newsletter dieses Jahres. Und wenn Sie die netten Weihnachtswünsche lesen wollen, müssen Sie bis ganz, ganz zum Schluss lesen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr Singl-Team

Zeigen Sie, was sie gerne lesen, hören und sehen!

Wer brav unseren Newsletter liest weiß, dass gemeinsame Interessen wichtig für das Funktionieren einer Beziehung sind. Also unter anderem Bücher, Musik und Filme. Die kann man gemeinsam anhören - oder sich darüber unterhalten. Folglich wäre es ja keine schlechte Idee in seinem Profil anzuzeigen, was man nun gerne liest, hört und sieht.

Dazu kann man nun natürlich an sein Bücherregal schlendern oder zur eigenen CD-Sammlung. Darin dann herumstöbern und das wichtigste an den Rechner schleppen und die Titel abschreiben. Geht aber auch viel, viel leichter. Nehmen wir zum Beispiel einmal an, Sie mögen die Beatles. Und zwar jede Menge Platten von den Beatles. Die müssen Sie jetzt nicht alle abschreiben. Sondern sie geben in der Eingabemaske für Ihre Visitenkarte unter Lieblinksmusik in das entsprechende Suchfeld einfach "Beatles" ein. Und - wie durch ein Wunder - werden jede Menge Suchtreffer für die Pilzköpfe angezeigt. Das rote Album und das blaue sind gleich auf der ersten Seite. Ebenso die Klassiker: White Album, Rubber Soul, Revolver und Sgt. Pepper's. Einmal umblättern und man findet "Let it be". Jedes dieser Alben können Sie nun - mit Bild - automatisch auf Ihre Visitenkarte hinzufügen. Mit einem Klick! Und das geht auch mit Filmen und Büchern.

Jetzt sind Sie am Zug! Zeigen Sie, worauf Sie stehen! Denn das gibt ganz schnell jede Menge Stoff für interessante Gespräche ...

Unsere Blogempfehlung

Es tut sich was in unserer Blogosphäre. Wir könnten an dieser Stelle jede Menge schöner Beispiele auflisten. Aus Platzgründen wollen wir uns aber auch diesmal auf ein besonders schönes Blog beschränken. Sie können ja gerne selbst einen Blick auf die neuesten Beiträge aller Blogs werfen - dank unserer Blog-Übersicht.

Diesmal empfehlen wir Ihnen wärmstens das Blog von Donpeterson. Ach was!
Eigentlich empfehlen das Blog ja unsere Mitglieder. "Jetzt habe ich die Qual der Wahl: Liege ich vor Lachen auf dem Boden oder lache ich mir nen Ast? Sollte ich deshalb den Notarzt rufen? *g Schöne Woche noch...", schreibt etwa FrecherZwilling. "Prima, einfach nur prima. Ich liebe deine Postings. Beste Grüsse und weiter so!!", kommentiert Ernie. Der Autor selbst meint dazu: "Hallo ihr Lieben, ich möchte mich hier eigentlich nur mal bei euch bedanken. Ich bekomme so viele eMails und Nachrichten zu meinen Blogs das ich mich gerade frage, warum ich noch Single bin, lach. Freu mich riesig das meine Gedankengänge gut ankommen. Ist vielleicht wie bei den Jungs aus dem Comedybereich.. Die erzählen doch auch nur was so am Tag oder im Leben passiert und geben das ein oder andere Kommentar dazu ab.. Ich werde aber versuchen im gewohnten Style weiter zu schreiben und der gute alte Don zu bleiben, lach. "

Neugierig geworden? Hier geht es zum Blog.

O Tannenbaum, o Tannenbaum!

Noch zwei Tage bis Heiligabend! Und, haben Sie Ihren Christbaum schon besorgt, aufgestellt und geschmückt? Nicht? Na, dann wird's aber Zeit! Ach, Sie wissen gar nicht, was das eigentlich soll mit dem Christbaum? Und was eine Tanne mit Heiligabend zu tun hat? So ein Glück, dass wir da mal ein bisschen für Sie recherchiert haben!

Schon immer sahen die Menschen in immergrünen Pflanzen ein Symbol von Lebenskraft und Gesundheit. Das Grün machte zudem Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings, nach dem man sich natürlich vor allem in der Winterzeit besonders sehnte. Die Römer beispielsweise bekränzten ihre Häuser zum Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen. In vielen Gegenden wurden im Winter schon vor Hunderten von Jahren Tannenzweige ins Haus gehängt, die Gesundheit bringen und böse Geister abwehren sollten. Bereits im Mittelalter dann pflegte man zu bestimmten öffentlichen Festlichkeiten auch ganze Bäume zu schmücken. Manche dieser Bräuche kennen wir heute noch, zum Beispiel den Maibaum oder den Richtbaum. An Weihnachten dekorierte man in der Kirche einen Baum (meist einen Laubbaum) mit Äpfeln. Diese sollten an das Paradies, den Sündenfall und an die Befreiung des Menschen von der Erbsünde durch Jesus Christus erinnern. (In Norddeutschland hat sich die Tradition, holzgeschnitzte Adam- und Eva-Figuren an den Christbaum zu hängen, bis ins 19. Jahrhundert hinein erhalten.)

Erstmals urkundlich erwähnt wird ein Christbaum im Jahr 1419, aufgestellt von der Freiburger Bäckerschaft. An ihm hing Naschwerk, Früchte und Nüsse, und die Kinder durften ihn an Neujahr plündern und das Dekor verspeisen. Im 15. Jahrhundert waren auch im Elsass Weihnachtsbäume bereits ein eingeführter Brauch; die Waldordnung von Ammersweiler erlaubte es damals beispielsweise jedem Bürger, eine 2,50 Meter hohe Tanne zu fällen und als Christbaum aufzustellen. 1539 wurde im Straßburger Münster erstmals ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Allerdings waren in diesen und den folgenden Jahrhunderten Tannen ein kostbares Gut, da sie in Mitteleuropa damals eher selten zu finden waren und nur die Reichen sich eine Tanne zu Weihnachten leisten konnten. Die weniger Begüterten begnügten sich mit einzelnen Zweigen und Schnittabfall oder wichen auf Buchsbäume aus. So schrieb 1708 Lieselotte von der Pfalz: "Da richtet man Tische wie Altäre her und stattet sie für jedes Kind mit allerlei Dingen aus wie neue Kleider, Silberzeug, Puppen, Zuckerwerk und alles Mögliche. Auf diese Tische stellt man Buchsbäume und befestigt an jedem Zweig ein Kerzchen, das sieht allerliebst aus." Erst im 19. Jahrhundert wurden vermehrt Nadelbäume angepflanzt, so dass Fichten und Tannen für alle Bürger erschwinglich wurden.

Übrigens quälte man sich zu damaliger Zeit auch nicht unbedingt damit ab, den Baum in einen (irgendwie immer zu kleinen oder großen) Ständer zu pressen. Um 1800 hing der Christbaum vielmehr in den meisten Wohnungen (meist aus Platzgründen) von der Decke herab und wurde mit kleinen Äpfeln, Nüssen und Zuckerbackwerk geschmückt. Auch Schmuck aus Papier und Pappmaché fand zunehmend Verbreitung. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen dann auch die ersten Glaskugeln auf. Der ursprüngliche Christbaum war eigentlich unbeleuchtet; erst im 16. Jahrhundert begann man, den Baum auch mit Kerzen zu schmücken. Die katholische Kirche wehrte sich übrigens lange gegen den "heidnischen" Brauch des Christbaums und gab ihren Widerstand erst relativ spät auf, nachdem er in der evangelischen Kirche schon längst fester Bestandteil des Weihnachtsfestes war.

2006 gilt als letzter Schrei der Christbaum-Mode übrigens schwarz (naja, wer's mag!), dazu gehört natürlich die kabellose Baumbeleuchtung! Und wer einen Vorgarten hat, kann mit einem fluoreszierenden Engel darin Trendsettertum demonstrieren. Wem das nicht zusagt, der entscheidet sich am besten für helles Grün, dunkles Braun, Gold- oder Champagnertöne beim Schmuck. Künstliche Früchte, Zapfen, Glocken, Vögel und Schmetterlinge liegen ebenfalls weiterhin gut im Rennen, behaupten zumindest die Fachleute. Den teuersten Weihnachtsbaum kann man in Berlin bestaunen: 35.000 Svarovski-Kristalle bringen ihn im neuen Hauptbahnhof zum Strahlen. Auch eine Idee ...

Wir hoffen, wir haben Sie mit diesem kleinen Abriss rund um den Weihnachtsbaum jetzt so richtig in Stimmung gebracht, so dass Sie schwungvoll ans Baumkaufen und -dekorieren gehen werden! Die Redaktion verabschiedet sich hiermit in die Weihnachtspause: den nächsten Newsletter erhalten Sie in der ersten Januarwoche des neuen Jahres. Allen unseren Mitgliedern auf Singl wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und für 2007 alles Gute, Glück und Gesundheit!


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